2017 - Februar

Quelle: Camino Filmverleih

Donnerstag     02.02.

20.00 Uhr

Der glücklichste Tag

im Leben des Olli Mäki

Finn./Dt. 2015/16, 92 Min.,

Regie: Juho Kuosmanen

Juho Kuosmanen gelingt mit diesem Film das feine Kunststück, mit Ruhe, zarter Schwermut und leichtem Humor einen Boxer-Film nach einer wahren Geschichte zu inszenieren, der eigentlich ein Film über die Liebe ist.

Finnland 1962: Olli Mäki hat die einmalige Chance, Boxwelt-meister zu werden. Als erster Finne überhaupt kämpft er im Federgewicht um den Titel. Helsinki und ganz Finnland warten auf Ollis großen Sieg, aber der hat was ganz anderes im Kopf: Er hat gerade die Liebe seines Lebens getroffen … DER GLÜCKLICHSTE TAG IM LEBEN DES OLLI MÄKI ist ein romantischer Film gespickt mit feinem Humor über eine wahre, in Finnland sehr bekannte Geschichte, herzerwärmend, voll schöner Melancholie und Menschlichkeit.

Juho Kuosmanen erzählt in der Tradition der großen finnischen Melancholiker wie Aki Kaurismäki und ergänzt in seinem Spielfilmdebüt die typisch lakonische Schrulligkeit um einen erfrischenden, zutiefst menschlichen Optimismus.

Gewinner des Un Certain Regard Preises in Cannes 2016!

Gewinner des Internationalen Spielfilmwettbewerbes 12. Züricher Film Festival

Gewinner „Baltischer Filmpreis“ 58. Nordische Filmtage Lübeck 2016

Finnlands Oscar-Beitrag 2017 (Kategorie Bester Fremdsprachiger Film)

(n. Camino Filmverleih ) (Trailer/Filmwebseite)

Quelle: Camino Filmverleih
Quelle: filmkinotext

Donnerstag     09.02.

20.00 Uhr

Aloys

Schweiz 2016, 90 Min.,

Buch u. Regie: Tobias Nölle

Der verschrobene Privatdetektiv Aloys Adorn filmt und beobachtet durch seine Kamera das Leben anderer Menschen, bis der Tod seines Vaters ihn plötzlich aus seiner geordneten Bahn wirft. Als er nach einer durchzechten Nacht in einem Bus aufwacht, ist der Schock groß: Seine Kamera und seine Observierungsauf-nahmen wurden gestohlen. Kurz darauf ruft ihn eine mysteriöse Frau an und erpresst ihn zu einem obskuren Experiment. So wird aus Aloys, dem berufsmäßigen Voyeur, endgültig selbst ein Getriebener… Dies ist der Anfang einer magischen Reise, auf der sich Aloys in die Stimme am anderen Ende des Telefons verliebt und die Kraft finden muss, seine Einsamkeit endgültig zu durchbrechen. ALOYS feierte seine Weltpremiere in der Sektion PANORAMA auf der BERLINALE 2016 und gewann den FIPRESCI Preis. In der Rolle des Aloys glänzt erneut der bekannte österreichische Schauspieler Georg Friedrich. Regisseur Tobias Nölle ist ein punktgenauer Beobachter von menschlichen Verhaltensweisen, die er gekonnt in Relationen zu ihrer jeweiligen Umgebung setzt und beleuchtet. „Mit ALOYS hat Tobias Nölle eindrucksvoll bewiesen, dass er nach RENÉ und seinem Mitwirken bei HEIMATLAND zu den großen Talenten des Schweizer Filmschaffens gehört und der Start für seinen Film mit der Teilnahme an der Berlinale und dem Gewinn des renommierten FIPRESCI Preises, welcher von der internationalen Presse verliehen wird, hätte nicht besser sein Können.“ (aus den Anmerkungen der Produzenten)

Mit vermeintlich simplen inszenatorischen Mitteln beschwört Tobias Nölle, der für seine Kurzfilme bereits vielfach international ausgezeichnet wurde, eine surreal-fesselnde Atmosphäre herauf, wobei es oft nur Details sind, die scheinbar falsch wirken und die filmische Realität daher so brüchig erscheinen lassen.  (n. filmkinotext)   (Trailer)   (Filmseite Verleih)

Quelle: filmkinotext
Quelle: Farbfilm Verleih

Donnerstag     16.02.   u.

Freitag             17.02.

20.00 Uhr

Nicht ohne uns!

Dt. 2016, Dok., 91 Min.

Regie: 

Sigrid Klausmann-Sittler

15 Länder, 16 Kinder, 5 Kontinente, 1 Stimme – so unterschiedlich ihr Lebensumfeld, so unterschiedlich ihre Persönlichkeiten auch sind, so sehr ähneln sich ihre Ängste, Hoffnungen und Träume und die eindrückliche Mahnung unsere (Um-)Welt zu erhalten. Egal ob privilegiert aufwachsend in der westlichen Wohlstandsgesellschaft oder in den armen Regionen Afrikas oder Asiens und unmittelbar konfrontiert mit Kinderarbeit, Prostitution, Krieg und Gewalt, haben alle diese Kinder die universelle Sehnsucht nach Sicherheit und Frieden, Glück, Freundschaft und Liebe. Sie eint die Ablehnung und die Angst vor Krieg und Gewalt. Und jedes einzelne dieser Kinder macht sich Sorgen um die Natur und die damit verbundene Zerstörung ihres direkten und indirekten Lebensraums. Neugierig und hungrig nach Bildung wollen sie die Welt verändern.

Ein Film über die Zukunft des Planeten, die diese Kinder einmal mit gestalten wollen – ein Appell an uns alle: NICHT OHNE UNS! Der Film von Sigrid Klausmann-Sittler gibt Kindern auf der ganzen Welt eine Stimme. Der Dokumentarfilm nimmt alle seine Protagonisten ernst, hört ihnen zu und versteht ihren eindringlichen Appell und ihre Bitte, die Zukunft mitbestimmen zu wollen. Ob im Slum, im Township, der Metropole oder der Provinz, in der Steppe, dem Regenwald, in der Hochebene, auf dem verschneiten Berg, in der Kleinstadt, dem Flussdelta oder der idyllischen Einöde – Umweltverschmutzung, Klimawandel, Zerstörung des Lebensraums und der Ressourcen sind die universellen Themen. Wie auch die Angst vor Krieg, Katastrophen, Missbrauch und Gewalt alle Kinder eint. Europaweit ist dieser Film zum Festival-Hit avanciert und auch zum Liebling von Kinder- und Jugendjurys geworden, u.a. Gewinner „Goldener Spatz 2016 in der Kategorie: Bester Dokumentarfilm“.         (Filmwebseite u. Trailer)

NICHT OHNE UNS! ist Teil des langjährigen, weltumspannenden Projekts „199 kleine Helden“, das das Ziel verfolgt Kindern und Jugendlichen aus jedem Teil der Erde, aus jedem Land dieser Welt, durch Kurzfilme eine Stimme zu geben und so gegen die Angst vor dem Fremden anzugehen. Sigrid Klausmann als Regisseurin, ihr Mann, Schauspieler Walter Sittler, der die Idee zu dem aufrüttelnden Projekt hatte und als Produzent, zusammen mit Produzent Gerhard Schmidt, das Projekt mit viel Herzblut begleitet. Den berührenden Titelsong hat Tochter Lea-Marie Sittler komponiert und eingesungen.

(Quelle Fotos und Texte: Farbfilm Verleih)

Quelle: Alamode Filmverleih

Donnerstag     23.02.   u.

Freitag             24.02.

20.00 Uhr

Der Eid

Island 2016, 110 Min.

Regie: Baltasar Kormákur

Finnur (Baltasar Kormákur) ist ein liebevoller Familienvater und ein erfolgreicher Herzchirurg in Reykjavík. Nur seine volljährige Tochter Anna macht ihm Sorgen. Sie wohnt nicht mehr zu Hause und konzentriert sich lieber auf rauschende Partys als auf ihre Ausbildung. Als Anna sich dann auch noch in den äußerst zwielichtigen Ottar verliebt, droht sie noch tiefer abzurutschen. Der besorgte Familienvater versucht alles, um Anna von Ottars schädlichem Einfluss fernzuhalten, doch gerät er dadurch selbst ins Fadenkreuz des Drogendealers Ottar und dessen Machenschaften. Unausweichlich sieht sich Finnur vor die Frage gestellt, wie weit er gehen muss, um seine Familie zu beschützen.

Mit DER EID kehrt Regisseur und Hauptdarsteller Baltasar Kormákur (u.a. „Everest“, „101 Reykjavik“) nach einem längeren Aufenthalt in Hollywood zu seinen isländischen Wurzeln zurück und liefert emotionales, hochspannendes, typisch skandinavisches Kino mit Gänsehaut-Garantie. Sein Film ist ein kompakt inszeniertes Thriller-Drama, doppelbödig und fesselnd á la Hitchcock.

Er wirft  grundsätzliche Fragen zur menschlichen Natur auf, verweigert sich jedoch allzu einfachen Lösungen. Ein intelligent und routiniert gemachter Thriller aus dem winterlichen Island.  (n. Alamode Filmverleih)   (Trailer und Filmseite Verleih)   (der Film bei facebook)

Quelle: Alamode Filmverleih