2017 - Juni

Quelle: eksystent Filmverleih

Donnerstag      01.06.

20.00 Uhr

Trockenschwimmen

Dt. 2016, Dok., 77 Min.,

Regie: Susanne Kim

In TROCKENSCHWIMMEN schlägt eine Gruppe Senioren hohe Wellen! Trotz ihres fortgeschrittenen Alters möchten sie in einer Leipziger Schwimmhalle endlich schwimmen lernen. Die Gründe dafür sind so unterschiedlich wie die Schüler selbst. Vom Segler bis zur Hausfrau bringt jeder seine eigene Lebensgeschichte, Ängste und Sehnsüchte mit in den Kurs. Gemeinsam gehen sie die vor ihnen liegende Aufgabe mit Unsicherheit aber auch Freude und Humor an und beweisen, dass es nie zu spät ist, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen.

Susanne Kims Film war ein Publikumsliebling beim letztjährigen DOK Leipzig und nähert sich seinen Protagonisten auf sensible und humorvolle Weise. Die Dokumentation besticht durch ihre feinsinnige Beobachtungsgabe und die vielschichtige künstlerische Umsetzung. Dabei zeichnet der Film nicht nur ein Generationenportrait sondern versinnbildlicht die allen Menschen immanente Suche nach Glück und Zufriedenheit.    ( Trailer und Film-Webseite

(n. eksystent Filmverleih ) (Trailer / Filmseite Verleih)

Quelle: eksystent Filmverleih
Quelle: Farbfilm Verleih

Donnerstag    08.06.      und

Freitag            09.06.

20.00 Uhr

Rosemari

Norw./Dänm./Dt. 2016

95 Min.,

Buch u. Regie: Sara Johnsen

Während Unn Toves Hochzeit bekommt eine Unbekannte auf der Toilette eines Restaurants ein Baby und verschwindet. Die Braut findet das Neugeborene und übergibt es den Behörden. 16 Jahre später treffen sich ­die beiden wieder: Rosemari, das Baby von damals, ist auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter und hofft, diese in Unn Tove zu finden. Unn Tove ist mittlerweile geschieden und erfolgreiche Journalistin eines Lokalsenders. Sie wittert eine spannende Story, aber vor allem Abwechslung in ihrem einsamen Leben, und beschließt Rosemari zu helfen. Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich Unn Tove und Rosemari auf eine emotionale Reise in die Vergangenheit, auf der nicht nur das Mädchen dem Geheimnis ihrer leiblichen Mutter immer näher kommt, sondern auch Unn Tove ihre Lebensentscheidungen in Frage stellt. Gemeinsam erfahren sie von einer hemmungslosen und doch gescheiterten Liebe und stoßen auf Rosemaris Mutter, die eine erstaunliche Wahrheit verbirgt.

Sara Johnsen erzählt in ihrem Spielfilm die emotionale Geschichte zweier unterschiedlicher Frauen, die auf außergewöhnliche Weise zusammentreffen und sich gemeinsam auf die Suche nach ihrer jeweiligen Identität begeben. Unaufgeregt, humorvoll und auch bewegend erzählt ROSEMARI von dieser besonderen Beziehung zweier Frauen, der Tradition des skandinavischen Arthouse-Kinos folgend. Das feinfühlige und humorvolle Roadmovie kam bereits Ende 2016 in die norwegischen Kinos. In Deutschland war ROSEMARI erstmals als Eröffnungsfilm der Nordischen Filmtage in Lübeck zu sehen. (n. Farbfilm Verleih) (Trailer/Filmwebseite)

Quelle: Farbfilm Verleih

Sondervorstellung im Rahmen des Festivals

GOLDENER SPATZ  -  Jugendfilm - Reihe :

Quelle: 24Bilder Filmverleih

Montag      12.06.

20.00 Uhr

Nirgendwo

Dt. 2016, 105 Min., FSK 12

Buch u. Regie: Matthias Starte

In seinem eigenen Leben fremd, kehrt der junge BWL-Student Danny (Ludwig Trepte) nach dem plötzlichen Tod seines Vaters widerwillig in seine kleine Heimatstadt mitten im Nirgendwo zurück. Zu seiner Überraschung findet er dort das sommerliche Paradies seiner Jugend wieder. Statt sich seiner Vergangenheit zu stellen, verliert er sich in der erneut aufflammenden Liebe zu seiner Jugendfreundin Susu (Saskia Rosendahl). Auf der Suche nach seinem Platz im Leben muss er jedoch den Mut aufbringen, seine Jugend hinter sich zu lassen und endlich seine Träume zu leben.

Mit atmosphärisch dichten, malerischen Bildern und einem herausragenden Schauspieler-Ensemble zu dem neben Ludwig Trepte, Saskia Rosendahl, Amelie Kiefer, Dennis Mojen, Jella Haase u.a. zählen, entführt Regisseur und Drehbuchautor Matthias Starte den Zuschauer in die Seelenwelt seiner Protagonisten. Er erzählt eine Geschichte der „Generation Y“, die vielfach von Experten analysiert wurde und für die 26 das neue 16 ist. Die sich treiben lässt und die sich immer wieder fragt: Wann ist es Zeit für die Zukunft von der alle reden? Matthias Starte nähert sich dem Thema auf ganz eigene Art und Weise und findet eine Antwort, die wohl für alle Generationen gilt: Die beste Zeit ist immer jetzt!  (n. 24Bilder Filmverleih ) (Trailer / Filmseite Verleih)

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Quelle: 24Bilder Filmverleih
Quelle: temperclay Filmverleih

Donnerstag    15.06.      und

Freitag            16.06.

20.00 Uhr

Ein Tag wie kein anderer

Israel 2016, 98 Min.,

Buch/Regie: Asaph Polonsky

Eine liebevolle und unterhaltsame Tragikomödie aus Israel. 2016 wurde der Film bei der Weltpremiere auf dem Festival in Cannes minutenlang mit Standing Ovations gefeiert und im selben Jahr auf dem International Filmfestival Jerusalem mit fünf Hauptpreisen ausgezeichnet. EIN TAG WIE KEIN ANDERER besticht durch feinen jüdischen Humor im Stil der Filme der Coen-Brüder. Israel setzte ihn zudem auf die Liste für die Einreichungen zu den Oscars.

Vor sieben Tagen haben Eyal und Vicky ihren 25-jährigen Sohn beerdigt. Die Shiva, das jüdische Trauerritual, ist nun beendet, die Besuche und Beileidsbekundungen ebben ab. Während Vicky schnellstmöglich zur Normalität eines geregelten Lebens zurückkehren möchte, geht Eyal den entgegensetzten Weg und konserviert seinen momentanen Ausnahmezustand mit allen Mitteln: Er freundet sich mit dem Nachbarsohn Zooler an. Zusammen verbringen sie einen unvergesslichen Tag voller absurder Situationen und finden gemeinsam einen Weg aus der Trauer… (n. temperclay Filmverleih) (Trailer/Filmseite Verleih)    ( facebook-Seite des Films )

Quelle: temperclay Filmverleih
Quelle: Farbfilm Verleih

Donnerstag    22.06.

20.00 Uhr

Hitlers Hollywood

Dt. 2017, Dok., 106 Min., Buch

u. Regie: Rüdiger Suchsland

„Wie sollten, und wie können wir damit umgehen, dass es Kinofilme gibt, die moralisch-politisch abstoßend und unentschuldbar sind, deren künstlerischer Wert und technisches Können sich zugleich aber nicht von der Hand weisen lassen?“ fragt sich Regisseur und Kritiker Rüdiger Suchsland (u.a. „Von Caligari Zu Hitler“) und legt damit die Basis für seinen neuen spannenden Kinodokumentarfilm „Hitlers Hollywood“.

Was weiß das Kino, was wir nicht wissen? Über 1000 Spielfilme wurden in den Jahren 1933-1945 in Deutschland hergestellt. Bei den wenigsten handelt es sich um offene Propaganda. Aber noch weniger, der im Nationalsozialismus produzierten Filme sind harmlose Unterhaltung. Das nationalsozialistische Kino war staatlich gelenkt. Zugleich wollte es "großes Kino" sein. Eine deutsche Traumfabrik. Der Film erzählt erstmals von der dunkelsten und dramatischsten Periode deutscher Filmgeschichte, und erinnert zum hundersten Geburtstag der Ufa an diese Filme und ihre Stars: Hans Albers, Heinz Rühmann, Zarah Leander, Ilse Werner, Marianne Hoppe, Gustav Gründgens und viele mehr.

Die NS-Filme waren nicht nur technisch perfekt gemacht, sie waren emotional; sie weckten Sehnsüchte, ließen träumen, boten Zuflucht. Das Kino war industriell vorgefertigt und manipulativ. Vielleicht waren die Gefühle, die diese Filme weckten, oft ein Selbstbetrug, falsche Gefühle. Aber es waren eben Gefühle. Nur so ist die Wirkungskraft des NS -Kinos zu erklären. Millionen gingen seinerzeit ins Kino. Welche Träume träumten die Deutschen in ihrer ureigenen germanischen Traumfabrik? Wovon sollten sie träumen, wenn es nach den Machthabern ging? Wie funktioniert Propaganda?  Was weiß das Kino, was wir nicht wissen?

(n. Farbfilm Verleih) (Trailer/Filmwebseite) ( Trailer und Filmseite/Verleih )

Quelle: Farbfilm Verleih

Donnerstag    29.06.      und

Freitag            30.06.

20.00 Uhr

You'll Never Walk Alone

Dt. 2017, Dok., 100 Min.,

teilw. dt. UT

Regie: André Schäfer

Erzähler: Joachim Król

Der große Kino-Dokumentarfilm über die bekannteste Fußball-hymne der Welt.

In vielen Fußballstadien singen die Fans vor dem Spiel „You’ll Never Walk Alone“; das Lied scheint eins geworden mit der Fankultur. Dabei ist im Text von Fußball eigentlich keine Rede. Stattdessen wird von einem Unwetter gesungen, in dem man den Kopf einziehen möchte, in dem die Träume sturmgepeitscht und verweht werden, tossed and blown. Und, na klar, in dem man die Hoffnung trotz allem nicht sinken lassen soll: „Walk on, walk on“! Nichts als eine Durchhalteparole in C-Dur? Der Dokumentarfilm erzählt die verblüffende Karriere dieses Songs.

Es ist eine spannende und wunderbare Geschichte. Hans Albers tritt darin ebenso auf wie Jürgen Klopp, die Musical-Genies Rodger & Hammerstein geben ihr eine entscheidende Wendungen, Beatles-Manager Brian Epstein und der von ihm zu Weltruhm gebrachte Mersey-Beat der 1960er Jahre klingen darin ebenso nach wie Campino und die Toten Hosen. Und wer hätte gedacht, dass diese Stadionhymne ihre erste Wurzel im Budapest zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte? Dort schrieb im Jahr 1909 (also im selben Jahr, als in Dortmund die Borussia gegründet wurde) der damals weltberühmte Autor Ferenc Molnár ein neues Theaterstück: „Liliom“. Der Film erzählt, wie dieses Stück über Wien, Berlin und Hamburg nach New York kommt, wo die Musical-Autoren Rodgers und Hammerstein es als „Carousel“ für den Broadway vertonen und dazu den Song „You’ll Never Walk Alone“ schaffen, der über kuriose Wege ins Liverpool der Beat-Epoche findet, ins Stadion des FC Liverpool und von dort in alle Welt. Der Schauspieler und Fußballfan Joachim Król führt durch den Film und begibt sich auf die Spuren des Liedes. Der Song und seine Geschichte sind wie aus Puzzlestücken zu einem Portrait des 20. Jh. zusammengesetzt, eine grandiose, ungarisch - wienerisch - deutsch - amerikanisch-englische, transnationale Koproduktion. Als globales Kulturgut gehört die Hymne heute zu den bekanntesten und meist gesungenen Liedern des Planeten. In einfachen Worten geht dieses Lied geradezu unaufhaltsam erst ins Ohr, dann zu Herzen und gibt Hoffnung. Denn am Ende der Zeilen hat man einander, und es gilt für alle Zukunft: You’ll Never Walk Alone. (n. mindjazz-pictures Filmverleih) (Trailer/ Filmseite Verleih )

Quelle: mindjazz-pictures