2018 - September

Quelle: Real Fiction Filmverleih

Donnerstag    06.09.      und

Freitag            07.09.

20.00 Uhr

Meine Tochter - Figlia Mia

Ital./Dt./CH 2018, 100 Min.,

Buch u. Regie: Laura Bispuri

Der Sommer kurz vor ihrem 10. Geburtstag bringt für Vittoria die Herausforderung zwei Mütter zu hassen, zu lieben und ihnen zu vergeben. Die schüchterne Vittoria hat ein enges Verhältnis zu ihrer liebevollen Mutter Tina. Aber ihr ruhiges Leben auf Sardinien wird auf den Kopf gestellt, als das junge Mädchen entdeckt, dass die feierlustige Angelica ihre leibliche Mutter sein könnte. Als Angelica aus finanziellen Gründen bald das Dorf verlassen muss, bittet sie darum, Vittoria vor ihrem Weggehen treffen zu können. Tina stimmt zu, beruhigt durch das Wissen, dass die Frau bald verschwunden sein wird. Auf der Suche nach etwas Grundsätzlichem und Unerklärbaren verbringen Vittoria und Angelica immer mehr Zeit miteinander gegen Tinas Willen…

FIGLIA MIA ist die Geschichte eines Mädchens zwischen zwei Müttern, eine, die sie mit Liebe aufgezogen hat und ihre leibliche Mutter, die sie instinktiv für sich beansprucht. Die Geschichte einer unvollkommenen Mutterschaft, untrennbarer Bande, eines Kampf mit überwältigenden Gefühlen und des Umgangs mit Wunden.     (n. Real Fiction Filmverleih)

( Trailer und Filmseite Verleih )  ( weiter Infos über facebook )

Quelle: Real Fiction Filmverleih
Quelle: Koch Media Verleih

Donnerstag    13.09.      und

Freitag            14.09.

20.00 Uhr

Halaleluja -

Iren sind menschlich

Irl./Dt. 2017, 95 Min.,

Buch  u. Regie:

Conor McDermottroe

Ein Inder in Irland, der junge Ragdan hat schon vor einigen Jahren Reißaus genommen vor den traditionellen Heiratsplänen, die sich sein Vater für ihn ausgedacht hat. In Sligo, einem kleinen irischen Küstenort, hat er bei seinem Onkel ein neues Leben gefunden, neue Freunde, riesige Wellen zum Surfen und Maeve, seine große Liebe. Doch ausgerechnet am Abend seiner Geburtstagsparty, bei der Ragdan es mächtig krachen lässt, stößt er Maeve vor den Kopf. Plötzlich steht auch noch sein Vater mit einem völlig absurden Geburtstagsgeschenk vor der Tür: einem Schlachthof, den er zusammen mit seinem Vater in einen Halal-Betrieb verwandeln soll. In Sligo, wo die Arbeit knapp ist, sorgt das neue Unternehmensprojekt für jede Menge Trubel. Egal, wer schon einmal etwas mit Fleisch zu tun hatte, und sei es auch nur in der Pfanne, wird angeheuert, um die Dorfbewohner mit Halal-Gulasch zu besseren Menschen zu machen. Ein edles Ansinnen, auf das die Sligoer aber nicht unbedingt gewartet haben: Sie haben ihre eigenen Vorstellungen von Fleischgenuss und vom interkulturellen Zusammenleben. Auf einmal steht Ragdans ganze Welt Kopf und er muss sich nicht nur in Dorfdiplomatie üben, sondern auch Maeve zurückgewinnen…

Fleischgewordene Völkerverständigung: Der Film erzählt mit viel Situationskomik und unbeschwerter Heiterkeit eine warmherzige Dorfgeschichte aus dem 21. Jahrhundert. Für seinen neuen Film versammelt Regisseur Conor McDermottroe ein hochkarätiges Ensemble in seiner Heimatstadt. Junge Talente und auch alte Hasen wie Colm Meaney (bekannt aus Star Trek) zeigen sich von ihrer besten und spielfreudigsten Seite. Eine mitreißende und erfrischende Sommerkomödie, die auch Vegetariern riesigen Spaß machen wird.    (n. Koch Media Filmverleih)

( Trailer und Filmseite Verleih )  ( Trailer unter youtube )

Quelle: Koch Media
Quelle: W-Film Verleih

Donnerstag    20.09.      und

Freitag            21.09.

20.00 Uhr

KOLYMA

Dt. 2017, Dok., 85 Min.,

Regie: Stanislaw Mucha

Ein skurriler Roadtrip durch Sibirien im neuen Film von Stanislaw Mucha.

„Man darf nichts zu verlieren haben, um heute hier leben zu wollen.“ Sprichwort auf Kolyma

Kolyma: tiefster und bitterkalter Nordosten Sibiriens. In der Stalin-Ära wurden hier Millionen von Menschen unter schrecklichsten Bedingungen in Arbeitslager gesperrt und schürften nach Gold. Unzählige ließen ihr Leben. Für Beerdigungen gab es keine Zeit, die Leichen wurden oftmals nur am Rand der 2.000 km langen Kolyma-Straße verscharrt. Sie gilt als der längste Friedhof der Welt. Filmemacher Stanislaw Mucha unternimmt einen waghalsigen Roadtrip durch Kolyma. Von der Hafenstadt Magadan reist er nach Jakutsk, der kältesten Großstadt weltweit. Auf der Route der Gefangenen sucht er im Land von Gold und Tod nach dem Leben heute: Kann man dort lieben, lachen oder glücklich sein? Wie erzieht man die Kinder? Wie verdient man Geld, singt oder stirbt? Seine Begegnungen mit überraschend offenen Menschen ergeben das lebendige Porträt einer Region – immer im Schatten der Vergangenheit, die dort unwiderruflich festgefroren zu sein scheint.

„Kolyma“ ist ein skurriler Roadtrip in den Fernen Osten Russlands. Autorenfilmer Stanislaw Mucha („Absolut Warhola“, „Tristia“) begibt sich auf eine filmische Odyssee und erweist sich als Grenzgänger zwischen West und Ost. In eindringlichen Bildern porträtiert er das heutige Leben in der Kolyma-Region, dem ehemaligen Zentrum des sowjetischen Straflagersystems. Sein unverwechselbarer schelmisch-ironischer Blick und seine Spürnase für Skurriles und Absurdes lassen erneut einen bemerkenswerten Film entstehen.   (n. W-Film Verleih)

( Trailer und Filmseite Verleih

Quelle: W-Film Verleih
Quelle: Weltkino Filmverleih

Donnerstag    27.09.      und

Freitag            28.09.

20.00 Uhr

Alles was kommt

Fra./Dt. 2016, 100 Min.,

Buch  u. Regie:

Mia Hansen-Løve

Ein starkes Frauenporträt und eine lebendige und warmherzige Reflektion über Umbrüche, Sinnsuche und das Älterwerden.

Ein sehr unterhaltsam insze-nierter Film, der uns auf eine Reise schickt, die den Kopf befreit. Silberner Bär für die Beste Regie auf der Berlinale 2016.

Gerade schien Nathalies Leben noch in bester Ordnung zu sein: Ein Beruf mit Berufung als Philosophielehrerin, eine eigene Lehrbuchreihe, eine stabile Ehe seit 25 Jahren und zwei fast erwachsene Kinder. Doch dann wird plötzlich alles anders. Ihr Mann verlässt sie für eine Andere, ihre exzentrische Mutter, die sonst Tag und Nacht um Nathalies Aufmerksamkeit buhlt, muss ins Altersheim und der Verlag deklariert ihre Bücher als altbacken und fordert eine Rundum- Modernisierung. Doch Nathalie, die die großen Gedanken stets den großen Gefühlen vorzieht, ist fest entschlossen, erhobenen Hauptes den Widerständen des Lebens zu trotzen und offen zu bleiben für alles, was kommt…

Isabelle Huppert brilliert in einer Paraderolle als Nathalie und changiert subtil zwischen Trotz und Traurigkeit, Stärke und Zerbrechlichkeit. Mit feinem Gespür für leise Töne inszeniert Mia Hansen-Løve unaufgeregt und intelligent eine persönliche Suche nach neuen Wegen und wurde dafür bei der Berlinale 2016 mit dem Silbernen Bären für die Beste Regie ausgezeichnet.   (n. Weltkino Filmverleih)

( Trailer und Filmseite Verleih

Quelle: Weltkino Filmverleih