2019 - Januar

Quelle: Weltkino

Donnerstag           03.01.

Freitag                             04.01.

20.00 Uhr

LETO

Russl./Fra. 2018, 128 Min.

Regie: Kirill Serebrennikov

Ein mitreißend und humorvoll inszenierter Film über eine wunderbare und weltweit verständliche Geschichte um Liebe, Freundschaft, Musik und den Drang nach Freiheit.

Leningrad, ein Sommer zu Beginn der 1980er. Während Alben von Lou Reed und David Bowie heimlich die Besitzer wechseln, brodelt die Underground-Rock-szene. Mike und seine Frau Natascha lernen den charismatischen Musiker Viktor Zoi kennen. Ihre unbändige Leidenschaft für die Musik verbindet sie schnell zu einer eigenwilligen Dreieckskonstellation. Als Teil einer neuen Musikbewegung werden sie trotz staatlich kontrollierter Konzerte das Schicksal des Rock 'n' Rolls in der Sowjetunion verändern.

Nach der wahren Geschichte um die legendäre russische Rockband Kino fängt LETO das Lebensgefühl einer sich nach Freiheit sehnenden Generation kurz vor der Perestroika ein. Mit verspielter Bilderwelt und pulsierendem Soundtrack von Talking Heads, Iggy Pop bis zu Blondie gelingt Kirill Serebrennikow ein mitreißendes und leichtfüßiges Zeitbild einer Jugend zwischen Rebellion und dem Leben unter Zensur. Eine kluge Hymne auf die ungestüme Kraft von Musik, Liebe und Freundschaft.  (n. Weltkino Filmverleih) 

( Trailer u. Filmseite Verleih )   https://www.facebook.com/Leto.DerFilm

Quelle: Weltkino
Quelle: Piffl - Medien

Donnerstag        10.01.

Freitag                   11.01.

20.00 Uhr

Glücklich wie Lazzaro

Ita./CH/Fra./Dt. 2018

125 Min., Buch u. Regie:

Alice Rohrwacher

Alice Rohrwachers Film gewann den Drehbuchpreis in Cannes und verbindet auf besondere und poetische Weise die erzählerische Realität mit Märchenele-menten und ein wenig Heiligenlegende.

Inviolata, ein abgeschiedenes Landgut im italienischen Nirgendwo. Hier herrscht die Marquesa Alfonsina de Luna mit harter Hand über ihre Landarbeiter. Lazzaro ist einer von ihnen, ein junger Mann, so gutmütig, duldsam und unschuldig, dass man ihn für einfältig halten könnte. Eines Tages kommt Tancredi nach Inviolata, Sohn der Marquesa, der an seiner Mutter ebenso sehr leidet wie am Landleben. Zwischen Tancredi und Lazzaro entwickelt sich eine seltsame, ungleiche Freundschaft, die erste in Lazzaros Leben. Anfangs noch zart und unbeholfen, wird sie die Zeit überdauern, auch die alles auseinander sprengenden Folgen des „Großen Betrugs“, die Lazzaro auf der Suche nach Tancredi in die große Stadt führen wird. Dies alles verändert das Lazzaros Leben und trägt ihn wundersam durch die Zeiten, wie ein Fragment der Vergangenheit in der modernen Welt.

„Glücklich wie Lazzaro“ ist die Geschichte eines unscheinbaren Heiligen, der keine Wunder vollbringt, der über keine besonderen Fähigkeiten verfügt, keine magischen Kräfte besitzt,… Eine Geschichte, die von der Möglichkeit des Gutseins erzählt, die die Menschen immer ignoriert haben und die dennoch immer wieder auftaucht, um sie in Frage zu stellen… „Glücklich wie Lazzaro“ ist ein politisches Manifest, ein Märchen über die Geschichte Italiens der letzten fünfzig Jahren, ein Lied.“ (Alice Rohrwacher)

(n. Piffl - Medien )  ( Trailer und Filmwebseite )

Quelle: Piffl - Medien
Quelle: Kinostar

Donnerstag              17.01.

Freitag                               18.01.

20.00 Uhr

Fly Rocket Fly

- Mit Macheten zu den Sternen

Dt. 2018, Dok., 90 Min.,

Regie: Oliver Schwehm

Dies ist eine Geschichte wie aus dem Märchenbuch: Lutz Kayser, ein schwäbischer Ingenieur träumt seit Kindertagen von den Sternen. Gemeinsam mit einer Gruppe eingeschworener Tüftler gründet er 1975 die OTRAG (Orbital Transport und Raketen Aktiengesellschaft) – das weltweit erste private Raumfahrtunternehmen.

Beraten von Wernher von Braun entwickelt Kaysers Start-up eine Billigrakete, wobei er auf eine einfache Bauweise setzt und unter anderem einen VW-Scheibenwischermotor als Triebwerksregulierung verwendet. Auf der Suche nach einem geeigneten Startplatz verpachtet der afrikanische Diktator Mobutu Sese Seko den Entwicklern im damaligen Zaire ein Gebiet von der Größe der ehemaligen DDR. Hier errichtet die OTRAG einen eigenen Weltraumbahnhof – ein German Cape Canaveral“ mitten im kongolesischen Dschungel, inklusive eigener Metzgerei und Marihuana-Plantage. Doch als die OTRAG Mitte der 1970er-Jahre erfolgreich mehrere Raketen in den Himmel schießt, kommt es zur weltpolitischen Krise. Denn deutsche Raketen – auch wenn sie nur den afrikanischen Regenwald überfliegen – werden 30 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs nicht gerne gesehen. Was als Abenteuer begonnen hat, verwandelt sich allmählich in einen Albtraum…

FLY ROCKET FLY ist eine hochinteressante, spannende und  zugleich wahnwitzige Mischung aus Abenteuergeschichte und Politthriller, aus Lausbubenstreich und Wirtschaftskrimi, eine wahre Geschichte, angesiedelt zwischen „Fitzcarraldo“, „Lohn der Angst“ und „Tim und Struppi auf dem Mond“.  (n. Kinostar Filmverleih ) 

( Trailer und Filmwebseite ) ( nur Trailer unter vimeo )

Quelle: Kinostar
Quelle: Weltkino

Freitag                          25.01.

Samstag                      26.01.

20.00 Uhr

Loving Vincent

GB/Pol. 2017

95 Min., Animationsfilm, Buch u. Regie:

Dorota Kobiela und

Hugh Welchman

Ein Jahr nach dem Tod Vincent van Goghs taucht plötzlich ein Brief des Künstlers an dessen Bruder Theo auf. Der junge Armand Roulin erhält den Auftrag, den Brief auszu-händigen. Zunächst widerwillig macht er sich auf den Weg und reist in den verschlafenen Ort Auvers-sur-Oise. Hier hat der berühmte Maler die letzten Wochen seines Lebens verbracht. Doch je mehr er über Vincent erfährt, desto faszinierender erscheint ihm der Maler, der zeit seines Lebens auf Unverständnis und Ablehnung stieß. War es am Ende gar kein Selbstmord? Entschlossen begibt sich Armand auf die Suche nach der Wahrheit. Auf seiner Suche nach dem Empfänger des Briefes stößt Armand auf ein Netz aus Ungereimtheiten und Lügen. Fest entschlossen will er die Wahrheit über den Tod des Malers herausfinden.

LOVING VINCENT erweckt die einzigartigen Bilderwelten van Goghs zum Leben: 125 Künstler aus aller Welt kreierten mehr als 65.000 Einzelbilder für den ersten vollständig aus Ölgemälden erschaffenen Film. Entstanden ist ein visuell berauschendes, noch nie dagewesenes Gesamtkunstwerk, das den Zuschauer visuell und inhaltlich tief in die Welt des Vincent van Gogh eintauchen lässt und dessen Farbenpracht und Ästhetik noch lange nachwirken. Einer der vielleicht schönsten Filme der letzten Jahre, den man sich nicht oft genug anschauen kann.  (n. Weltkino )    ( Trailer und Filmwebseite )

Quelle: Weltkino
Quelle: FILMTANK / imFilm

Donnerstag             31.01.

Freitag                     01.02.

20.00 Uhr

An den Rändern

der Welt

Dt. 2018, Dok., 92 Min.

Regie: Thomas Tielsch u.

Markus Mauthe

An den Rändern der uns bekannten Welt leben sie, die letzten indigenen Völker - fernab der Zivilisation, und doch betroffen von ihren Folgen. Bevor auch diese letzten indigenen Gemeinschaften dem stetigen Vordringen der Globalisierung weichen müssen, ist der Fotograf und Greenpeace-Aktivist Markus Mauthe zu ihnen gereist – mit dem Ziel, die Schönheit ihrer Kulturen für uns sichtbar zu machen. Die Reise führt vom Südsudan und Äthiopien zu den Seenomaden nach Malaysia und den Indios im brasilianischen Mato Grosso, die angefangen haben, sich gegen die Zerstörung ihres Lebensraums zu wehren.

Markus Mauthe feiert seit Jahren nicht nur mit seinen Bildern, sondern auch mit seinen Reisevorträgen große Erfolge. Über 250.000 Zuschauer haben in den letzten 25 Jahren seine Berichte und Shows besucht. Nun hat er sich erstmals von einem Filmteam begleiten lassen und einen Einblick in seine Arbeit gewährt. Das Ergebnis ist ein Film mit nahen, unverstellten Begegnungen in faszinierenden wie betörend schönen Bildern. Und es ist ein Appell für den Erhalt der indigenen Lebenswelten, die ohne unser entschlossenes Umdenken und Handeln dem Untergang geweiht sind.  (n. imFilm Verleih ) 

( Trailer und Filmwebseite ) ( nur Trailer unter vimeo )

Quelle: FILMTANK / imFilm